barefoot on bali

Bali – das ist Strandurlaub an unendlichen Stränden, buddhistische Zeremonien mit leuchtenden Blumen und zahlreichen Gaben, geschmackvoll gestaltete Ferienanlagen mit nicht enden wollenden Annehmlichkeiten, friedliche und in sich ruhende Balinesen, die sich rührend um ihre Gäste kümmern und kulinarische Freuden, dir uns täglich aufs neue überraschen. Wir fühlen uns wie im siebten Himmel.

Die Spiritualität Balis spüren wir ebenso an jeder Ecke wie die tiefe Verwurzelung der Menschen in Kultur und Tradition. Unendlich viele große und kleine Tempelanlagen sowie zahlreiche tägliche Opfergaben verdeutlichen den Stellenwert der Religion.

Ja, es gibt auch sehr touristisch geprägte Ecken auf dieser Insel die auf den ersten Blick an den Ballermann auf Mallorca erinnern. Zum Glück müssen wir keinen zweiten Blick riskieren. Denn unsere Empfehlungen aus Christmas Island haben dafür gesorgt, dass wir die erste Woche im Westen und Norden der Insel abseits der Touristenströme verbringen.

Jol, der Sohn von Ranger Rob und seiner Frau Julie baut gerade eine kleine Ferienanlage am Strand von Melaya auf. Zwei sehr luxuriöse Zelte sind bereits fertig. Wir haben beide getestet und sechs Nächte dort verbracht. Keine Touristen, nur Einheimische und viele Fischer. Dazu das grenzenlose Verwöhnprogramm von Putu und Yogi, die die kleine Anlage betreuen. Mehr geht wohl nicht. Ach doch, es geht mehr. Wir hatten das Pech, dass der Strand total vermüllt war. Grund dafür ist die Regenzeit mit hohem Wasserstand in den Flüssen Javas. Dadurch wird jede Menge Müll an die Küsten Balis geschwemmt. An den Touristenstränden räumen ganze Horden von Balinesen den Müll täglich weg. In unserer Bucht macht das leider niemand.

Nach diesen ruhigen Tagen geht es für zwei Nächte nach Pemuteran in den Norden der Insel. Wir wohnen in der Villa von Rob und Julie in einer sehr schicken Ferienanlage. Luxus pur finden wir mit unserem eigenen Pool und unendlich viel Platz. Das Wasser ist traumhaft hier, der Strand ohne Müll. Und beim Schnorcheln gibt es viel zu entdecken.

Unsere dritte Station ist Ubud, ein sehr spiritueller Ort. Überall liegt der Duft von Räucherstäbchen in der Luft. Die Reisenden sowie auch die Balinesen selbst scheinen erfüllt von innerem Frieden. Nur wenige Minuten entfernt warten der dichte Dschungel, bis zum Horizont reichende Reisfelder und zahlreiche alte Tempelkomplexe. Es gibt also viel zu sehen. Wir leihen uns einen Scooter und erkunden die Gegend.

Trotz Nebensaison sind viele Touristen in Ubud. Die Restaurantbetreiber und Taxifahrer buhlen um Kunden, in vielen Lokalen gibt es Live-Musik. Ein willkommener Kontrast zu unserer abgeschiedenen ruhigen ersten Woche.

Während ich frühmorgens in die Yoga-Barn gehe, erkundet Andi den lokalen Markt von Ubud. Allein einen Parkplatz für den Scooter zu finden ist eine Herausforderung. Dieses scheinbare Chaos, das alltäglich auf den Straßen zu finden ist, meistern die Balinesen schlafwandlerisch. Und auch wir finden uns immer besser zurecht. Mehr noch – wir entdecken darin einen gewissen Freiheitsgrad, der uns Europäern sonst fehlt: hier fährt jeder, wie er will, und anscheinend regelfrei. Aber keinen regt das auf, und es verläuft stress- und weitestgehend unfallfrei. Einen Helm trägt man wenn man möchte, nicht weil mann muss. Häufig sehen wir eine ganze Familie auf dem Roller, also zu viert.

Bali überzeugt uns als lohnendes Urlaubsziel auf ganzer Linie. Die Insel ist so vielseitig und ermöglicht ganz unterschiedliche Unternehmungen. Unsere Tage hier verbringen wir sowohl mit herrlich faulen Stunden am Meer oder am Pool als auch mit zahlreichen Ausflügen zu kulturellen Stätten oder in die einzigartige Natur der Insel. Es gibt so viel zu sehen. Und dazu kommt die Freundlichkeit der Balinesen, die uns immer mit einem Lächeln begegnen.

Ein neuer Gedanke versucht sich in unsere Köpfe zu schleichen: nur noch sechs Wochen dauert unser Abenteuerjahr! Aber wir schaffen es, ihn zurückzudrängen. Ist aber auch einfach in dieser entspannten Atmosphäre.

4 Gedanken zu “barefoot on bali

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